Über 90 Jahre Musikverlag Schori
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1934 gründete der Blasmusik-Komponist Fritz Schori (mit seinen Pseudonymen Achilles Duroc, Max H. Forster, Johann Friedrich, Jean Marquis und Julius Meister) in Biel/BE seinen eigenen kleinen Musikverlag. Er verkaufte seine Werke für Harmonie und Brassband an Musikgesellschaften und -vereine, aber auch an namhafte Musikverlage in der Schweiz. Um seine Kompositionen bekannt zu machen, verschickte er fleissig Probe-Exemplare seiner neusten Werke per Post, welche hie und da auch mit dem Vermerk «Refusé» zurückkamen!
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Da in jener Zeit die Verbreitungskanäle beschränkt waren, entschied sich Fritz Schori in den 1950-er Jahren, die Verlagsrechte für 25 Kompositionen dem renommierten niederländischen «Musikverlag Molenaar» zu übergeben, um seine Werke auch im Ausland bekannt zu machen und verkaufen zu können. In einem Vertrag, welcher heute noch gilt, vereinbarte er mit Pieter Jan Molenaar, dass die Verlagsrechte der 25 Werke ausschliesslich für Amerika, Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Skandinavien, England und die Benelux-Staaten gelten. Diese Entscheidung sollte sich lohnen. Auch heute noch werden im Ausland regelmässig Schori-Kompositionen gespielt.
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Ab 1949 komponierte sein Sohn Hans Schori (mit seinem Pseudonym Hans Renez) ebenfalls Blasmusik, deren Noten im Musikverlag seines Vaters erhältlich waren. Hans Schori erbte den Verlag nach dem Ableben seines Vaters und führte ihn bis zu seinem Lebensende weiter. Als Hans 1989 verstarb, war es seine Schwester Annemarie Froelicher-Schori, welche den Verlag übernahm und ihn zusammen mit ihrem Mann ebenfalls mit viel Liebe und Elan in Schwung hielt.
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Heute ist es deren Tochter Marianne Froelicher Beck, also die Enkelin von Fritz Schori und die Nichte von Hans Schori, welche in der dritten Generation den Musikverlag Schori mit Stolz weiterführt und sukzessive den Gegebenheiten der neuen Zeit anpasst. Ihr wichtigstes Anliegen ist, dass die Werke ihres Grossvaters und ihres Onkels gespielt werden und so nicht in Vergessenheit geraten, weil es wichtige Zeitzeugen sind und zum schweizerischen Kulturgut gehören.
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Nun wünschen wir Ihnen viel Freude mit den Kompositionen von Fritz und Hans Schori!
Aktuell
Neu im Musiklexikon der Schweiz
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Die Komponisten Fritz Schori und Hans Schori sowie der Musikverlag Schori sind neu im Musiklexikon der Schweiz verzeichnet.
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- Fritz Schori
- Hans Schori
- Musikverlag Schori
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In dankbarer Erinnerung
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widmen wir Markus Bach, der am 17. September 2026 leider verstorben ist, die Komposition «Vrenelis Tanz» von Hans Schori. Das Werk wurde 1985 anlässlich eines Wettbewerbs im Schweizer Fernsehen von der Brassband Berner Oberland, welche Markus dirigierte, uraufgeführt.
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Vrenelis Tanz
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Gerne schenken wir Ihnen anlässlich eines besonderen Jubiläums oder eines besonderen musikalischen Ereignisses im Jahr 2027 eine Komposition von Fritz oder Hans Schori – einschliesslich der unter ihren Pseudonymen veröffentlichten Werke – aus unserem Werkverzeichnis.
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Ausgenommen sind Werke, die bei LME erschienen sind (siehe unten).
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Lucerne Music Edition (LME) präsentiert Ihnen in der neuen Reihe „Parademusik“ folgende Märsche für Concert Band, respektive Brass Band in einer zeitgemässen Instrumentation des in Musikerkreisen bekannten Komponisten und Arrangeurs Corsin Tuor:
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- „Alpenpost“ von Hans Renez (Hans Schori)
- „Calanda“ von Julius Meister (Fritz Schori)
- „Florida“ von Achilles Duroc (Fritz Schori)
- „Gantrisch“ von Hans Schori
- „Gondo“ von Hans Schori
- „Jungschützen-Marsch“ von Julius Meister (Fritz Schori)
- „Mein Biel“ von Fritz Schori
- „Sirius“ von Hans Schori
- „Stadt und Land“ von Fritz Schori
- „Ste. Croix“ von Hans Schori
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Bestellen Sie direkt bei Notencafé oder Lucerne Music Edition (LME).
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